Farbharmonie ganz easy

Farbharmonie mit Wow-Effekt für dich

Du kennst das…

du betrittst einen Raum und fühlst dich sofort wohl, obwohl du zuvor noch nie dort warst.

Solche Räume gibt es und am liebsten würdest du sie eintüten und mit zu dir nach Hause nehmen wollen.

Es liegen einfach Wohlbefinden und Behaglichkeit in der Luft und das wollen wir schließlich alle.

Woran liegt das?

Wieso fühlen wir uns manchmal sofort angesprochen und aufgehoben?

Vermutlich sind diese Zimmer einfach farbharmonisch gestaltet –

und das ist einfacher, als du vielleicht denkst.

Es ist kein Hexenwerk, einen Raum so einzurichten, dass du dich sofort in ihm zuhause fühlst.

Du brauchst auch keinen Inneneinrichter bemühen – kannst es aber natürlich trotzdem.

Wenn du weitere Einrichtungsthemen spannend findest, dann kannst du in diesem Artikel oder hier noch mehr lesen.

Heute zeige ich dir:

Wie du mit einfachen Mitteln Harmonie in deine Wohnfarben bringst.

Trotz des bunten Themas müssen wir uns mit ein wenig (grauer) Theorie befassen, damit du genau weißt, wovon die Rede ist.

Ich verspreche dir aber, mich so kurz und knackig zu fassen, wie nur eben möglich…

THEORIE DER FARBEN

Zuerst musst du wissen, welche unterschiedlichen Farbkategorien es gibt.
Wir schauen uns daher mal im Farbreich um und fühlen uns sofort an den Kunstunterricht in der Schule erinnert. Oder?!

Der Farbkreis nach Itten – sicher auch für dich noch ein Begriff:

Farbkreis nach Itten, Farblehre

  • Hier unterteilen sich die Farben nach Primär- und Sekundärfarben.
  • Die Primärfarben (Rot, Blau, Gelb), die nicht durch Mischen entstehen.
  • Dann gibt es noch die Sekundärfarben (Orange, Grün, Violett), die als Mischtöne aus den Primärfarben entstehen.
  • Bei den Sekundärfarben entscheidet der Anteil der beiden Primärfaben die Ausprägung in die eine oder andere Richtung wie zum Beispiel bei einem Orange mit mehr Rotanteil.
  • Die Primärfarben können hingegen durch die Mischung mit Weiß oder Schwarz verändert werden.

Wenn du dir reine Farben ansiehst, ist dir sofort klar, dass hier nicht alle gleich gut miteinander harmonieren. Deshalb nutzen wir auch fast immer Mischfarben in unserem Alltag.

Nehmen wir als Beispiel mal meine geliebten Pastelltöne. Durch ihren hohen Weißgehalt, kannst du munter queerbeet kombinieren. Du wirst immer eine harmonische Wirkung erzielen. Vielleicht bekomme ich daher nicht genug davon?
Weil es damit soo einfach ist, Farbharmonie zu erzeugen?

leinenkissen bunt,pastell kissen leinen

Nun weißt du also, welche Verschiedenheiten es bei den Farben gibt.
Doch wie nun weiter?

Wie kommst du jetzt zu deiner harmonischen Farbumgebung?

Momentchen noch… dazu komme ich gleich…zuerst braucht es ein wenig Inspiration!

Hier mal ein kleiner Einblick in den Alltag bei Familie Flax7:

Gehe nie mit mir in den Baumarkt in die Farbabteilung, wenn du keine Zeit hast…es könnte Stunden dauern, bis ich wieder auftauche.
Mein Herzensmann ist da schon sehr geduldig oder lässt mich eine Vorauswahl treffen, wenn er nicht so lange warten mag.

Ich habe eine wirklich große Vorliebe für jede Art von Farbkarten, Farbfächern oder Probetöpfchen…Schau dir mal diese Seite an! Es macht einfach einen riesen Spaß, sich von den ganzen Farben anregen zu lassen oder neue Kombinationen auszusuchen.

Oft spiele ich in Gedanken verschiedene Farbkombinationen durch.
Noch mehr Spaß macht es, die Farbflächen nebeneinander zu legen… und so kommt es dann, dass schon mal leicht eine Stunde oder mehr dabei drauf gehen.

stoffmuster,leinen griffprobe

Einrichten mit Farbe ist nicht unbedingt kompliziert.

Das einzig Schwierige an der Sache ist die Entscheidung!

Schließlich kann ich nicht einfach ALLES wählen, sondern muss abwägen.

Du solltest dir also im Klaren darüber sein, was die einzelnen Farbtöne bewirken und welche Stimmung du erzeugen willst.
Denn ein Raum lebt erstens von spannenden Gegensätzen und zweitens von Harmonie.

Also gilt es die Balance dazwischen zu finden und so Ergänzungen zu schaffen, die insgesamt schließlich Harmonie erzeugen.

Dabei lauern einige Fallstricke, die ich hier für dich aus dem Weg räumen will.

Aber es ist viel weniger kompliziert, als es jetzt vielleicht klingt.

so dekorierst du deinen couchtisch

Komm mit und hilf mir bei der Einrichtung eines x-beliebigen Raumes.

Das Vorgehen ist dabei immer gleich und du wirst merken, es ist keine Zauberei.

Anschließend wirst du viel einfacher und sicherer deine nächsten Umgestaltungen oder Renovierungen in Angriff nehmen können.

Wie fange ich denn nun an? Ich kenn doch meine Lieblingsfarbe schon!

Ja klar,

allerdings musst du dir darüber klar werden, dass der Anfang nicht die Entscheidung für einen Farbton ist.
Vielmehr musst du dich zuerst noch mit der Organisation der Farben im Raum beschäftigen.

Wie?! Noch mehr Theorie?

Nur ein wenig…versprochen…

Also legen wir los!

  • Welche Fläche ist die größte?
    Sie hat die höchste Gewichtung und sollte gut überlegt sein.
  • Dann musst du entscheiden, welche Elemente du im Raum betonen und hervorheben möchtest und welche du vielleicht lieber “unsichtbar” machen möchtest.

⇒ Stichwort – ganz oft sind Heizkörper einfach nur häßlich!
Du kannst sie aber mit Farbe optisch in die Wand integrieren und schon fallen sie kaum noch ins Auge.

  • Entscheide dich für 3 bis maximal 4 Farben, alles andere wird zuviel und wirkt dann sehr unruhig. Was nicht bedeutet, dass du nun alle deine Bücher einheitlich einschlagen musst.

Aber insgesamt solltest du bedenken, dass die Größe der Farbfläche als Verstärker wirkt.
Wenn du nun also einen Buchrücken hast, der aus deinem gewählten Farbkonzept herausfällt, wird er kaum ins Gewicht fallen.

Bei deinem Sofa  sieht es dagegen schon ganz anders aus.

Mehr dazu gleich.

Wir beginnen also mit dem Boden. Er ist für die Wirkung des Raumes enorm prägend. Außerdem ist er die größte Fläche, die wir auch als eine  zusammenhängende wahrnehmen.

farbharmonie im raum

Als zweites sind die Wände dran. Hier können wir durch Farbflächen und Möbel Schwerpunkte setzen.
Idealerweise solltest du dafür helle oder weiche Farben verwenden, die du später durch intesivere Töne akzentuierst.

Durch Mischtöne lässt dich die Farbwirkung dosieren.
Beispielsweise, indem du eine Farbe durch Mischen mit schwarz oder weiß unterschiedlich intensiv werden lässt. (Primärfarben)
Oder durch verschieden dominante Farbanteile in Mischtönen. (Sekundärfarben)

Zum Schluss kommen unsere geliebten Dekoelemente wie Kissen und Accessoires. Hier kannst du durch bewusst gesetzte Kontraste eine tolle Spannung erzeugen.

leinenkissen grau, mit schmaler randrüsche

Nun hast du eine Grundanleitung, wie du die Einrichtung eines Raumes farblich gestalten kannst.

Siehst du, war gar nicht so schwer, oder?

Ja, aber…

Ich hab ja schon einen Boden und Möbel sind auch schon da.
Trotzdem passt es nicht so zusammen, wie ich mir das vorstelle…

Ich weiß, ich weiß!

Kaum eine von uns beginnt wirklich bei Null mit der Einrichtung.

einrichten mit farbe

Wie du geschickt vorhandene Farben mit frischem Wind in Einklang bringst und auch noch eine harmonische Umgebung damit schaffst, erkläre ich im zweiten Teil der kleinen Blogserie rund um’s Einrichten mit Farben.

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Du hast noch Fragen oder Ergänzungen, möchtest deine bisherigen Erfahrungen mit mir teilen?
Dann freue ich mich auf deinen Kommentar.

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Ich wünsche dir viel Freude beim testen der Tipps aus diesem Beitrag und ein glückliches Händchen für deine Farbharmonie.

Liebe Grüße

Deine Irina

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